Universität Bonn

Forum Internationale Wissenschaft

Forum Internationale Wissenschaft (FIW)
Das Forum Internationale Wissenschaft ist ein Arbeitsbereich der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn und versteht sich als Ort transdisziplinär orientierter sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung und Lehre.
Aktuellmeldungen
Neuerscheinung: Beitrag von Dr. Lena Laube im neuen "Atlas der Migration 2026"
Im „Neuen Atlas der Migration 2026 – Daten und Fakten über Menschen in Bewegung“ der Rosa Luxemburg Stiftung ist ein Beitrag von Lena Laube über internationale Visapolitik erschienen. Im Beitrag "Globale Klüfte" erklärt sie, wie über Visapolitik versucht wird, Migration zu steuern, etwa indem die Länder des Schengenraums die Hürden zum Erwerb eines Visums für bestimmte Länder weiter erhöhen. Es werden aktuelle Daten präsentiert, die zeigen, für wen globale Mobilität leicht zugänglich ist und für wen nicht. Der Atlas der Migration bereitet aktuelle Informationen über das globale Migrationsgeschehen auf. Die erste Ausgabe erschien 2019 und seitdem hat sich die politische Landschaft stark verändert. Neue Kriege, die die Aufmerksamkeit verschieben, restriktivere Migrationspolitiken und eine Klimakrise, die in den Hintergrund der politischen Agenda rückt prägen den Diskurs. Dieser Band schaut sich an, wie Migration dennoch weiter existiert und ein gesellschaftlicher Normzustand bleibt, mit dem ein produktiverer Umgang gefunden werden soll und muss.  Die Herausgeber:innen dieses Bandes sind Johanna Bussemer (Leiterin des Referates Europa im Zentrum Internationaler Dialog der Rosa-Luxemburg-Stiftung), Dorit Riethmüller (Projektmanagerin für die Ukraine in Berlin an der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Christian Jakob (Redakteur bei der „taz“, Tageszeitung, und Buchautor)."
7. Runder Tisch der Bonn Platform for Forced Migration Studies
Die Bonn Platform for Forced Migration Studies ist eine im Jahr 2023 von Wissenschaftlerinnen und akademischen Managerinnen etablierte Kooperation zwischen bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies), FFVT (Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer), der Universität Bonn und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) mit seinem Haus der Vielfalt Migrapolis.  Ziel der Runden Tische ist es, Bonner Stakeholder zu den Themen Flucht und Migration zusammenzubringen, und eine Plattform für Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und gemeinsames Lernen zu bieten. Mit seinem interaktiven Charakter möchten die Runden Tische Teilnehmende dazu ermutigen, eigene Themen einzubringen und in Dialoge einzutreten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Researching and Teaching Sensitive Topics in the Study of Religions
Both researching and teaching on religions are sensitive undertakings. This is particularly true when these activities address the entanglements of religions with violence, discrimination, and forms of exclusion or inaccessibility. These topics are politically contested and may have (re-)traumatizing effects on researchers and teachers, interlocutors, and students. Moreover, university teaching itself is not free from discrimination and structural barriers and can therefore (re-)produce such experiences. As a result, scholars of religion face challenges that extend far beyond the subject matter when teaching what they research. This workshop provides a space to exchange ideas and experiences on research and teaching projects that engage with sensitive topics in the study of religions. This includes, but is not limited to, topics such as: The roles of religions in contexts of war, displacement, and forced migration. Religious discourses and practices in perpetration, legitimation, prevention, and coping with abuse and gender-based violence. Entanglements of religions with social inequalities, including class, migration status, etc. Exclusion, marginalization, and processes of inclusion of persons with disabilities and other minoritized identities within religious practices, spaces, and communities. Religious justifications of violence, trauma, and mechanisms of meaning-making and resilience in post-conflict settings. Ethical and methodological challenges of researching vulnerable populations in religious contexts. The workshop aims to reflect on how such work can be carried out in ways that minimize potential harm—to researchers and teachers themselves, to interlocutors and research partners in the field, and to students—and to discuss strategies for responding when harmful effects nevertheless arise. The workshop is aimed at early-career scholars, including doctoral researchers and postdoctoral scholars, and particularly those who also teach on the sensitive topics they research. Participants are invited to present their research projects or teaching concepts, discuss them with peers, and receive feedback from invited experts. Early career scholars interested in presenting their research projects and/or teaching concepts in this context are invited to apply to participate in the workshop. Applicants should submit a project description of no more than 400 words. This includes an explanation of why the workshop is important to you and your project, and what you can contribute. Additionally, please provide a short biography of no more than 250 words. Please note that workshop places are limited. There is no participation fee. Accommodation and meals will be provided, but participants are responsible for covering their own travel expenses. The workshop will take place on June 5-7, 2026, at the University of Bonn (Germany), and the working language will be English. Applications should be submitted to ramona.jelinek-menke@uni-bonn.de by March 09, 2026.
Veranstaltungsreihe: Campus Spielkultur
Veranstaltet von der SAZ (Spiele-Autoren-Zunft) treffen sich in der Bundesstadt Bonn vom 20. bis 22. März Kreative aus ganz Deutschland, um sich an einem Wochenende gemeinsam mit Spielebegeisterten aus der Region und dem ganzen Land über neue Ideen auszutauschen; im Fokus steht hierbei das intensive Spieletesten. Neben dem Raum zum Austausch und der Vernetzung mit Gleichgesinnten werden Vorträge und Diskussionsrunden mit etablierten Fachleuten zur Spieleentwicklung angeboten. Allen Interessierten wird die Möglichkeit eröffnet, sich den verschiedenen Facetten der Spieleentwicklung nicht nur gemeinsam spielerisch, sondern auch theoretisch zu nähern und vom reichlichen Erfahrungsschatz der arrivierten Vortragenden zu profitieren. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse können direkt am Spieltisch in die Prototypen einfließen und getestet werden. Mit dem Studierendenwerk Bonn, der Uni Bonn und dem Boardgame Historian sind erfahrene Partner an der Seite der Spiele-Autoren-Zunft. Zusammen mit der großen, begeisterungsfähigen Spiele-Community in Bonn ist ein Wochenende voller Spielspaß, unvergesslicher Momente und Begegnungen, neuer Inspirationen und wertvoller Impulse für die eigene Spielidee garantiert. Wir freuen uns auf Dich und Deine Teilnahme!
Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Ulrike Syrakas/ Universität Bonn

Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play (LAGIP)

Das Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play ist ein universitäres Labor, das sich vorranging der Erforschung moderner, analoger Spiele und Spielformen in einer zunehmend digitaler Welt widmet.

Angesiedelt am Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn ist es ein primär geisteswissenschaftliches Forschungs- und Lehrlabor dar, schließt aber ausdrücklich naturwissenschaftliche Zugänge nicht aus.

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© Bernadett Yehdou/ Universität Bonn

Stellenangebote & Praktika

Sie möchten am FIW arbeiten? Hier finden Sie unsere aktuellen Stellenausschreibungen sowie  Informationen zu unseren Praktikumsangeboten.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© BORA

Bonn Platform for Forced Migration Studies

Die Bonn Platform for Forced Migration Studies ist eine im Jahr 2023 von Wissenschaftlerinnen und akademischen Managerinnen etablierte Kooperation zwischen bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies),FFVT (Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer), der Universität Bonn und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) mit seinem Haus der Vielfalt Migrapolis.

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Volker Lannert / Universität Bonn

11. DAAD-Sommeruniversität in Kooperation vom 18. bis 21. Juli 2026

Die vom Forum Internationale Wissenschaft (FIW) in Kooperation mit dem Institut für Soziologie 
der Universität Bonn organisierte DAAD-Sommeruniversität 2026 widmet sich den multiplen 
Herausforderungen, mit denen Hochschulen weltweit konfrontiert sind. 

Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler arbeiten hinter einer Glasfassade und mischen Chemikalien mit Großgeräten.
© Bernadett Yehdou/ Universität Bonn

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