Universität Bonn

Forum Internationale Wissenschaft

Dalia Obiedat selected among the IRCAI Global Top 100 with an “Excellent”-rated project
Dalia Obiedat, Research Associate and PhD Candidate in the Department of Religious Studies at the University of Bonn, and affiliated with the Forum Internationale Wissenschaft (FIW), has been selected among the IRCAI Global Top 100 with her project “Responsible Surrogate AI Framework: Safe Digital Belonging for Marginalized Voices,” which received an “Excellent” rating. The selection is part of the Global Top 100: AI for SDGs Index of the International Research Centre on Artificial Intelligence (IRCAI), under the auspices of UNESCO. The international initiative recognises innovative AI projects that contribute to addressing global challenges and advancing the United Nations Sustainable Development Goals. The selected project builds on Obiedat’s doctoral research on identity shifting and the negotiation of religion, sexuality, and desire among Arab ex-Muslims in online spaces. Her dissertation examines how individuals navigate the social, emotional, and relational consequences of leaving Islam through digitally mediated environments, including online communities, anonymous confession spaces, and interactions with conversational AI. A central part of this research is the chapter “Surrogate Infrastructures of Recognition: Post-Deconversion Reconstruction among Arab Ex-Muslims.” The chapter examines how Arab ex-Muslims reconstruct aspects of their social and emotional lives following deconversion, with particular attention to belonging, identity, intimacy, kinship, religious afterlives, morality, and meaning. It develops the concept of Surrogate Infrastructures of Recognition to examine how digitally mediated environments can provide spaces in which participants disclose experiences, negotiate identities, and seek recognition following the disruption of established religious and social relationships. Building on these ethnographic findings, the Responsible Surrogate AI Framework translates insights from the lived experiences of marginalized users into an applied contribution to responsible AI research and design. The project proposes an anonymised dataset, a structured framework for inclusive chatbot development, a proof-of-concept prototype, and an open-access toolkit for developers and NGOs. The project asks how AI systems can be designed to better respond to users whose experiences of belief, identity, sexuality, and belonging may expose them to social exclusion or other forms of risk. It seeks to contribute to the development of more inclusive, culturally sensitive, privacy-conscious, and human-rights-aligned AI systems. The research brings together religious studies, digital ethnography, AI ethics, and the study of recognition and belonging, demonstrating how humanities and social-science research can contribute to current debates on responsible and inclusive artificial intelligence. The recognition by IRCAI under the auspices of UNESCO highlights the international relevance and interdisciplinary potential of this research and acknowledges the contribution of the project to the development of AI approaches that take marginalized lived experiences seriously. The Forum Internationale Wissenschaft congratulates Dalia Obiedat on this outstanding international recognition.
Uni Bonn GAME WEEK 2026
Vom 07. bis zum 12. September 2026 veranstaltet das LAGIP (Game Lab for Analog Games and Imaginative Play), Teil des Forum Internationale Wissenschaft, wieder eine Woche voller Spiel an der Universität Bonn: Die Uni Bonn GAME WEEK. Diese ist ein vielseitiges Event, das im September 2025 zum ersten Mal stattfand. Sie bringt alle diejenigen zusammen, die sich an der Universität Bonn und in ihrem Umfeld für Gaming, spielerische Formate und die Vision einer spielerischen Hochschule interessieren.  Hier findet ihr die Website der diesjährigen GAME WEEK. Dort befindlich ist unser Eventkalender und ausführliche Beschreibungen der einzelnen Game-Talks, Talk(ad)ventures, Mitspiel-Werkstätten, Gedankenspiel-Gesprächen, etc. Erneut sind äußerst spannende Veranstaltungen dabei! Dieses Jahr feiern wir wieder den Auftakt der GAME WEEK beim großen CAMPO-Mensa-Spieleabend am 07. September, einen Mitte-der-GAME WEEK-Spieleabend am 09. September und den Abschluss bei unserer LARP-Abschlussparty am Freitag, den 11. September 2026. Wie auch letztes Jahr streamen wir von Mittwoch bis Freitag erneut Breakfast-Lectures auf unserem LAGIP-Twitch-Kanal, immer um 08:30 Uhr, zu diversen Spielwissenschaften-Themen. Neben den Zahlreichen Diskussionen und Vorträgen gibt es außerdem die Option, beim Escape Room “Escape 2051” teilzunehmen oder unser universitäres Rollenspiel 7'Rizons auszuprobieren. Am Samstag, den 12. September, gibt es wie letztes Jahr die Möglichkeit, den Bonner Brettspielverlag Nice Game Publishing zu besuchen. Möglichkeiten zur Anmeldung sind auf der Website verlinkt.   Wir freuen uns auf euren Besuch und eure Teilhabe!  Euer LAGIP-Team
Angebot für Lehrende im WiSe 26/27: Seminar(sitzungen) als Podcast
Angebot: Dein Seminar als Podcast!  Das IMPULSE – House for Intellectual Innovation and Creativity, gemeinsam mit dem Forum Internationale Wissenschaft, bietet für Lehrende im WiSe 2026/27 erneut die Möglichkeit, einzelne Seminarsitzungen als Podcast durchzuführen und aufzuzeichnen. Die Lehrenden werden dabei von einem Mitglied des Podcast-Teams kompetent in der Planung und Durchführung betreut. Für Interessierte gibt es zunächst am Donnerstag, 10. September und Montag, 21. September, ein Vortreffen per Zoom.  Am Dienstag, 13. Oktober und Montag, 19. Oktober, findet eine Studioführung im IMPULSE statt. Die Termine für die Durchführung des Podcast-Seminars finden nach Absprache statt. Weitere Informationen finden sich im angehängten Flyer (PDF). Wir freuen uns, wenn Sie das Angebot an die Lehrenden Ihres Instituts weiterleiten!
Neuer Termin: Wachsen, blühen, Punkte sammeln: Botanik in modernen Brettspielen
Am 15. September 2026 organisiert das Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play (LAGIP) mit Unterstützung von Spiel des Jahres e.V. um 17:00 Uhr einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Wachsen, blühen, Punkte sammeln: Botanik in modernen Brettspielen“ im Gartensaal des Poppelsdorfer Schlosses (Raum 0.013 direkt gegenüber vom Haupteingang.) Dr. Martin Reich ist Biologe und hat früher viel an Pflanzen geforscht, bevor er 2016 Gewächshaus und Labor gegen Wissenschaftskommunikation und Politikberatung getauscht hat. Eine Konstante ist neben der Begeisterung für die Potenziale der Biologie seine Leidenschaft für Brettspiele. Beides verbindet er, wann immer sich eine Gelegenheit dafür ergibt.  Im direkten Anschluss an den Vortag besteht um 18:00 Uhr die Möglichkeit, den Spieleabend des Freundeskreis des Botanischen Garten im nahegelegenen Mittelmeerhaus zu besuchen. ÜbersichtWann: 15.09.2026, 17:00 Uhr Vortrag (Ab 18:00 Uhr Spieleabend)Wo: Gartensaal des Poppelsdorfer Schlosses (R. 0.013) 
Artikel der Klaus Tschira Stiftung zu Projekt Science Gaming: "Wissenschaft über Brettspiele vermitteln"
Projekt Science Gaming: Brettspielevents als Zugang zu MINT-Themen: Handelsübliche Brettspiel als populärer Zugang zu Wissenschaft.  Brettspiele erreichen Millionen und greifen längst wissenschaftliche Themen auf. Unser Projekt schaut sich dieses Potenzial an und nutzt es: als Gesprächsanlass, als Begegnungsraum, als Format für Wissenschaftskommunikation. Wir erforschen, wie Spielmechaniken komplexe Themen zugänglich machen. Eine große Chance bietet sich dadurch, dass moderne, handelsübliche Brettspiele zunehmend auch wissenschaftsbezogene Themen aufgreifen, wie beispielsweise den Klimawandel und Klimaschutz, Biodiversität, Raumfahrt, Geschichte und etliche weitere Themen. Auch wenn diese Spiele teilweise nur wenig konkrete Elemente der Wissenschaftsvermittlung aufweisen, können Sie auch nur durch die Themensetzung als Gesprächsanlass wirken. In diesem Projekt wird untersucht, wie sich moderne Brettspiele für die Wissenschaftskommunikation nutzen lassen. Das Projekt Science Gaming: Brettspielevents als Zugang zu MINT-Themen wird von der Klaus Tschira Stiftung gefördert. Auf derer Website wurde nun ein Artikel zum Projekt veröffentlicht, der hier abrufbar ist. Die Website des Projekts auf den Universität Bonn-Webseiten ist hier zu finden.   
Pilotvorhaben zum Thema „Kokreative Forschung in der postmigrantischen Demokratie“ erhält Förderung durch TRA 4
Dr. Lena Laube (Forum Internationale Wissenschaft) hat gemeinsam mit Dr. Juliane Dame (Vertretungsprofessur für Stadt- und Regionalgeographie), Prof. Dr. Kathrin Hörschelmann (AG Kulturgeographie) und einem inter- und transdisziplinären Netzwerk der Bonn Platform Forced Migration Studies eine Förderung zur Umsetzung eines Pilotvorhabens zum Thema „Kokreative Forschung in der postmigrantischen Demokratie“ durch die Transdisiciplinary Research Area „Individuen, Institutionen und Gesellschaften“ (TRA 4) erhalten. Die transdisziplinären Forschungsbereiche (TRAs – Transdisciplinary Research Areas) sind insgesamt sechs sogenannte Innovationsräume für Forschung und Lehre an der Universität Bonn, in denen führende Wissenschaftler*innen fachübergreifend zusammenarbeiten, um zentrale Zukunftsfragen aus Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu erforschen. Aufbauend auf ein lokales Netzwerk mit wissenschaftlichen sowie außeruniversitären Akteuren im Rahmen der Bonn Platform Forced Migration Studies, befasst sich das Projekt anhand ausgewählter Fallstudien in zwei Städten mit der Frage, wie bestehende Community-Angebote einen Beitrag zur demokratischen Gestaltung einer postmigrantischen Gesellschaft leisten können. Neben dem Forum Internationale Wissenschaft (FIW), dem Geographischen Institut (GIUB) und der Bonn Research Alliance (BORA) der Universität Bonn sind das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. sowie das Quartiermanagement Halle-Neustadt (AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH) in die Kooperation eingebunden.
Neuerscheinung: Beitrag von Dr. Lena Laube im neuen "Atlas der Migration 2026"
Im „Neuen Atlas der Migration 2026 – Daten und Fakten über Menschen in Bewegung“ der Rosa Luxemburg Stiftung ist ein Beitrag von Lena Laube über internationale Visapolitik erschienen. Im Beitrag "Globale Klüfte" erklärt sie, wie über Visapolitik versucht wird, Migration zu steuern, etwa indem die Länder des Schengenraums die Hürden zum Erwerb eines Visums für bestimmte Länder weiter erhöhen. Es werden aktuelle Daten präsentiert, die zeigen, für wen globale Mobilität leicht zugänglich ist und für wen nicht. Der Atlas der Migration bereitet aktuelle Informationen über das globale Migrationsgeschehen auf. Die erste Ausgabe erschien 2019 und seitdem hat sich die politische Landschaft stark verändert. Neue Kriege, die die Aufmerksamkeit verschieben, restriktivere Migrationspolitiken und eine Klimakrise, die in den Hintergrund der politischen Agenda rückt prägen den Diskurs. Dieser Band schaut sich an, wie Migration dennoch weiter existiert und ein gesellschaftlicher Normzustand bleibt, mit dem ein produktiverer Umgang gefunden werden soll und muss.  Die Herausgeber:innen dieses Bandes sind Johanna Bussemer (Leiterin des Referates Europa im Zentrum Internationaler Dialog der Rosa-Luxemburg-Stiftung), Dorit Riethmüller (Projektmanagerin für die Ukraine in Berlin an der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Christian Jakob (Redakteur bei der „taz“, Tageszeitung, und Buchautor)."
7. Runder Tisch der Bonn Platform for Forced Migration Studies
Die Bonn Platform for Forced Migration Studies ist eine im Jahr 2023 von Wissenschaftlerinnen und akademischen Managerinnen etablierte Kooperation zwischen bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies), FFVT (Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer), der Universität Bonn und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V.) mit seinem Haus der Vielfalt Migrapolis.  Ziel der Runden Tische ist es, Bonner Stakeholder zu den Themen Flucht und Migration zusammenzubringen, und eine Plattform für Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und gemeinsames Lernen zu bieten. Mit seinem interaktiven Charakter möchten die Runden Tische Teilnehmende dazu ermutigen, eigene Themen einzubringen und in Dialoge einzutreten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
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