Universität Bonn

Forum Internationale Wissenschaft

11. DAAD-Sommeruniversität in Kooperation mit dem Forum Internationale Wissenschaft (FIW) 

In Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst bietet das FIW praktisch jährlich die Sommeruniversität an. In diesem Jahr dreht sich alles um die vielen unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen die Hochschulen weltweit konfrontiert sind. 

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. David Kaldewey, Professor für Wissenschaftsforschung und Politik, Direktor der Abteilung Wissenschaftsforschung des FIW und geschäftsführender Direktor des Instituts für Soziologie, Universität Bonn


in Zusammenarbeit mit


Dr. Lena Laube, Forschungsschwerpunkt politische Soziologie, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Forum Internationale Wissenschaft (FIW), Universität Bonn


Prof. Dr. Adrian Hermann, Professor für Religion und Gesellschaft und Direktor der Abteilung für Religionsforschung, Geschäftsführender Direktor des Forum Internationale Wissenschaft (FIW), Universität Bonn

Sommeruni
© Maximilian Waidhas / Universität Bonn
Somemruni
© Volker Lannert / Universität Bonn

Exposé

Die vom Forum Internationale Wissenschaft (FIW) in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Bonn organisierte DAAD-Sommeruniversität 2026 widmet sich den multiplen Herausforderungen, mit denen Hochschulen weltweit konfrontiert sind. Über vier Tage beschäftigen wir uns mit einer Auswahl von Kernthemen, die die wissenschafts- und hochschulpolitische Agenda bestimmen. Dabei interessiert einerseits, wie Hochschulen im internationalen Vergleich auf verschiedene Anfechtungen reagieren, andererseits, wie sie ihre eigenen Ansprüche gerade angesichts zunehmender Herausforderungen aufrechterhalten – und wie sich das Portfolio ihrer Ansprüche verändert.

Anmeldungen und Beiträge

Teilnehmende Lektor:innen und Langzeitdozent:innen sind eingeladen, Erfahrungen an den eigenen Institutionen und hochschulpolitischen Kontexten zu reflektieren und in Form kurzer Berichte in die verschiedenen Themenblöcke einzubringen. Bei Anmeldung bitten wir um eine kurze Notiz (max. 100 Wörter) über die DAAD-Event-App, zu welchen der unten genannten sieben Themen Sie gern beitragen möchten.
Ihr Beitragsvorschlag wird auch in die Auswahl durch den DAAD einbezogen. Sobald die Teilnehmendenliste für die Sommeruniversität feststeht, werden wir uns bezüglich der aktiven Beiträge an die Lektor:innen bzw. Dozent:innen wenden.


(1) Responsivität und Responsibilität
Wie verschieben sich die Handlungsspielräume von Hochschulen in sich wandelnden gesellschaftlichen Kontexten? (Einführungsblock von David Kaldewey)
(2) Internationalisierung im Kontext aktueller Migrationsdebatten
Was heißt „Internationalisierung“ im Kontext politischer Debatten über Migration? Wie wirken sich rechtspopulistische Migrationsdiskurse auf die Hochschulen aus? Welche Herausforderungen entstehen für universitäre Internationalisierungsstrategien durch Fluchtbewegungen und geopolitische Spannungen? (mit Lena Laube)
(3) Diversität und politische Kulturkämpfe
Was heißt „Diversität“ im Kontext politischer Kulturkämpfe? Wie geht es weiter mit der Institutionalisierung von Diversity Offices und die Bemühung um inklusivere Hochschulen, wenn diese Themen zunehmenden politischen Gegenwind erfahren? Welche Herausforderungen der Zugänglichkeit kommen auf die Hochschulen zu? (NN)
(4) Wissens- und Technologietransfer unter geopolitischen Spannungen
Was bedeutet „Wissens- und Technologietransfer“ im Kontext neuer geopolitischer Spannungen? Welche Rollen spielen Schlüsseltechnologien wie KI? Sind Universitäten Treiber der technologischen Disruption, oder reagieren sie nur noch auf Entwicklungen, die anderswo stattfinden? (NN)
(5) Wissenschaftskommunikation in einem transformierten Mediensystem
Was heißt „Wissenschaftskommunikation“ im Kontext eines transformierten Mediensystems? Wie kommunizieren Hochschulen mit ihrer gesellschaftlichen Umwelt? Welche neuen Kommunikationspraktiken prägen den universitären Alltag? (mit Adrian Hermann & Stefan Priester)
(6) Wissenschaft und Hochschulbildung in Zeiten erhöhter Knappheiten Wie reagieren Hochschulen auf Ressourcenkürzungen? Kann die Krise auch eine Chance sein, im Sinne eines „weniger ist mehr“? Welche Rolle spielen private Hochschulen, wenn sich Staaten zunehmend aus der finanziellen Verantwortung zurückziehen? (NN)
(7) Hochschulen als Orte des ExilsWie können Hochschulen als Orte des Exils etabliert oder weiter ausgebaut werden? Können sie aus globaler Perspektive Orte sein, an denen Wissenschaftler*innen, die an ihren Heimatinstitutionen nicht mehr lehren oder forschen können, zumindest zwischenzeitlich ihre Arbeit fortsetzen? Können sie, darüber hinaus, auch Schutzräume für zivilgesellschaftliche Akteure sein? (mit Rosario Figari Layus)

Sommeruni
© Bernadett Yehdou/ Universität Bonn
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