Reflexivität in der (Flucht-)Migrationsforschung
Ein gefördertes Projekt durch dieTRA4 in den Jahren 2024/25
Ausgangspunkt des Projekts war die Beobachtung, dass Forschung über (Flucht-)Migration in einem stark polarisierten Kontext stattfindet. Gleichzeitig war der Bedarf an evidenzbasierter Information durch Wissenschaftskommunikation hoch, da Migrationsbewegungen und Steuerungsmaßnahmen komplex sind. Angesichts der Sensibilität dieses Themas, bei dem es um schutzbedürftige Menschen geht, war eine reflexiv-kritische Haltung der Wissenschaftler*innen besonders wichtig, sowohl im Forschungsprozess als auch bei der Vermittlung der Ergebnisse an eine breitere Öffentlichkeit. Um über die Rolle der Wissenschaft und ihren Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit Flucht und Migration nachzudenken, sahen wir die Notwendigkeit einer inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit. Unser Ziel war es daher, unterschiedliche Perspektiven und Methoden in die Erforschung von (Flucht-)Migration zu integrieren und Kooperationen mit außerakademischen Akteuren aufzubauen. Bonn bot für unser Projekt ein besonderes Potenzial, um solche kollaborativen Formate der gemeinsamen Wissensproduktion zu Flucht und Migration zu erproben. Die Stadt verfügt über eine hohe Dichte an Expertise im Forschungsbereich, sowohl in der universitären als auch in der außeruniversitären Forschung und Praxis. Diese Vielfalt an Forschungsansätzen und Schwerpunkten bot einen idealen Ausgangspunkt für den transdisziplinären Dialog und die gemeinsame Reflexion. In regelmäßigen Runden Tischen brachten wir Kolleg*innen zusammen, um Themen und Konfliktlinien zu erörtern, in denen Wissenschaft und nicht-akademische Praxis vor Herausforderungen standen. Das Projekt entwickelte erste Handlungsoptionen und -ansätze, um einen konstruktiven Beitrag zum öffentlichen Diskurs und seiner politischen Handlungsdimension zu leisten, zum Beispiel durch die Teilnahme an der der 5. Konferenz des Netzwerks für Fluchtforschung.
Das Projekt wurde vom Transdisziplinären Forschungsschwerpunkt 'Individuen, Institutionen und Gesellschaften' der Universität Bonn finanziell unterstützt und in Kooperation mit der Bonner Forschungsallianz (BORA) und dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM) durchgeführt.
Projekt Team
Dr. Maria Ullrich, Forum Internationale Wissenschaft (FIW)
Dr. Lena Laube, Forum Internationale Wissenschaft (FIW)
Prof. Dr. Conrad Schetter, Bonn Center for Conflict Studies (BICC)
Maarit Thiem, Bonn Center for Conflict Studies (BICC)
Dr. Sandra Gilgan, Bonn Research Alliance (BORA)
Jure Leko, Bonn Institute for Migration Research and Intercultural Learning eV (BIM)
Bonn Platform Forced Migration Studies
Facts And Figures
Vergangene Veranstaltungen
IMPULSE Cafés
Am 18. März hatten wir zwei Gäste, die Einblicke und Überlegungen zum Thema Mobilität, Netzwerke und lokale Auswirkungen von Arbeitsmigranten gegeben haben. Diese basieren auf ihren jeweiligen Promotionsforschungen in Italien und Indonesien:
- Ayesha Hussain, Universität Bonn, Bonner Zentrum für Abhängigkeits- und Sklaverei-Studien (BCDSS).
- Dr. Retno Widyastuti, Universität Bonn, BIGS Orientalistik und Asienwissenschaften, Fachbereich Südostasienwissenschaften.
Am 20. Mai waren Personen zu Gast, die auf der Grundlage ihrer jeweiligen Forschungsarbeiten Einblicke und Überlegungen zum Thema Zugang zum Arbeitsmarkt und Diskriminierungserfahrungen von Flüchtlingen und osteuropäischen Migranten in Deutschlandgegeben haben:
- Prof. Dr. Kerstin Rosenow-Williams und Dr. Alina Bergedieck (Hochschule Bonn Rhein-Sieg (H-BRS)): Schwerpunkt auf der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingsfrauen
- Prof. Dr. Michael Sauer (Hochschule Bonn Rhein-Sieg (H-BRS)): Schwerpunkt auf nachhaltiger Fachkräftemigration
- Dr. Jure Leko (Bonner Institut für Migrationsforschung und interkulturelles Lernen (BIM e.V.)): Schwerpunkt auf der Diskriminierung osteuropäischer Migranten auf dem Arbeitsmarkt
- Kalie Kerpaci (Humboldt-Stipendiatin am bicc (Bonn International Centre forConflict Studies)): Schwerpunkt auf den Herausforderungen, mit denen sich Gesundheitsfachkräfte aus Albanien und dem Kosovo in Deutschland konfrontiert sehen
Am 18. November haben zwei Gäste Einblicke in die Themen Vertreibung, Flüchtigkeit und Handlungsfähigkeit gegeben und Überlegungen aus der Perspektive der Sklaverei-Forschung geteilt:
- Dr. Benjamin Etzold, bicc (Bonn International Centre for Conflict Studies) & Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS), Universität Bonn
- Dr. Lotte Pelckmans, Centre for AdvancedMigration Studies, Universität Kopenhagen und Senior Fellow am BCDSS, Universität Bonn
Weitere Infos folgen.
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Roundtable
Zum Flyer des Roundtable.
© FIW
Am 14. März 2024 fand der 3. Roundtable Forced Migration Studies unter dem Titel: „Was bewegt Bonn? Unsere Stadt im Kontext von Flucht und Migration“ im Bonner Migrapolis statt.
Bei diesem Runden Tisch diskutierten Wissenschaftler*innen gemeinsam mit Praktiker*innen u.a. aus migrantischen Selbstorganisationen, Verwaltung, NGOs und Ehrenamt über ihre Erfahrungen und Perspektiven, um gemeinsam die Stadt Bonn im Kontext von Flucht und Migration besser kennenzulernen.
Nach Inputs von Jure Leko (Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.), Imamudin Hamdard (Afghanistan Studies & Cooperation Center e.V.) und Oleksii Nazarenk (Ukrainer in Bonn e.V.) zum Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure in Bonn fand der gemeinsame Austausch an vier Tischen mit unterschiedlichen Fragestellungen im World Café Format statt.
An Tisch 1, moderiert von Lena Laube und Maria Ullrich, wurde anhand eines Bonner Stadtplans erörtert, welche Orte in Bonn von den Teilnehmenden mit Flucht und Migration in Verbindung gebracht bzw. im Rahmen ihrer Aktivitäten aufgesucht werden. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Orte einem ständigen Wandel unterliegen und migrantische Gruppen fragmentiert sind, d.h. für unterschiedliche situative Kontexte und Personen können unterschiedliche Orte bedeutsam sein und werden.
Tisch 2, begleitet von Bahia Amellal und Sandra Gilgan, fragte nach Bedarfen und zukünftigen Dialogformaten im Kontext von Flucht und Migration in Bonn. Insbesondere Fragen des Arbeitsmarktzugangs und Spracherwerbs erwiesen sich aus Sicht der Diskutant*innen als zentral. Dabei beobachteten sie auch im lokalen Diskurs eine Unterscheidung zwischen "Zuwanderern, die man will" vs. "Zuwanderern, die man nicht will", die sich teilweise auch in der lokalen Willkommenspraxis widerspiegele.
Tisch 3 mit dem Titel „Was uns bewegt“, moderiert von Benjamin Etzold und Jure Leko, diskutierte aktuelle Themen und Herausforderungen im Bonner Migrationskontext. Einige der Teilnehmenden beobachteten eine zunehmende Fragmentierung der Stadtgesellschaft sowie eine Polarisierung um Fragen der Zuwanderung. Ein Potenzial der Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen und außerwissenschaftlichen Akteur*innen vor Ort wurde darin gesehen, zur Versachlichung des Diskurses beizutragen.
Die Agenda der Veranstaltung können Sie hier einsehen.
Am 12. Juni 2024 fand der 4. Roundtable Forced Migration Studies unter dem Titel: „Exploring Ethical Questions in Forced Migration Studies“ im Forum Internationale Wissenschaft statt.
Hintergrund für die thematische Fokussierung der Veranstaltung war, dass Forscher*innen und nicht-akademische Praktiker*innen gleichermaßen vor großen ethischen Herausforderungen bei der Bearbeitung von Fragen im Kontext (Flucht-)Migration stehen, nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Politisierung des Themenfeldes und der besonderen Verletzlichkeit von Geflüchteten. Um der Komplexität dieser Herausforderungen in der Migrationsforschung gerecht zu werden, nutzte der Runde Tisch einen multiperspektiven Ansatz zur gemeinsamen Reflexion. Ziel war es, ethische Dilemmata zu erörtern und bestehende Forschungsansätze mit Blick auf ihre praktischen Implikationen zu diskutieren.
Die inhaltliche Grundlage für den gemeinsamen Austausch bildeten Kurzvorträge von Dirk Lanzerath (Universität Bonn), Shaden Shabouni (Bonn International Centre for Conflict Studies) und Jennifer Louise-Robinson (Universität Osnabrück). Diese führten in forschungsethische Fragestellungen ein und gingen auf Basis konkreter Forschungsarbeiten zu (Flucht-)Migration auf Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung sein. Um herauszufinden, inwieweit ethische Belange in die Forschung integriert werden können und sollten, wurde anschließend an vier Tischen mit unterschiedlichen Fragestellungen diskutiert.
Tische 1, moderiert von Lena Laube und Sandra Gilgan, beleuchtete die Rolle universitärer Institutionen bei forschungsethischen Fragen. Die Teilnehmenden dieses Tisches hielten es für wichtig, dass der Forschungsprozess institutionell begleitet wird, um beiden Seiten (Forschenden und Forschungsteilnehmenden) Sicherheit zu geben.
Tisch 2, der von Jure Leko und Bahia Amellal begleitet wurde, befasste sich mit der Rolle von Positionalitäten in der Forschung. Die Teilnehmenden betonten, dass Ungleichheiten zwischen den beteiligten Akteuren einen großen Einfluss auf die Forschung haben können und während des gesamten Forschungsprozesses berücksichtigt werden sollten.
Tisch 3 mit dem Titel „Nothing about us without us. Involving refugees in research and policymaking, opportunities and challenges“ unter Leitung von Maarit Thiem, Oksana Koshulko und Shaden Shabouni befasste sich mit ethischen Fragstellungen aus Perspektive Geflüchteter. Als wichtig wurde unter anderem erachtet, dass in der Zusammenarbeit mit Geflüchteten ethische Richtlinien eingehalten werden, um diesen durch die Forschung nicht zu schaden (do-no-harm-Prinzip).
Tisch 4, moderiert von Maria Ullrich und Elisabeth Kirndörfer, beschäftigte sich aus einer Metaperspektive mit der Frage, welche ethischen Aspekte für den Roundtable Forced Migration Studies selbst zu berücksichtigen sind. Solche ethischen Herausforderungen können sich beispielweise ergeben, wenn das Wissen von nicht-akademischen Praktiker*innen nicht wertgeschätzt wird und mögliche Machtverhältnisse zwischen den Gruppen in die Diskussion einfließen.
Die Agenda zur Veranstaltung können Sie hier einsehen.
Die Agenda des Roundtables finden Sie hier.
Am 14. Mai 2025 fand der 5. Roundtable der Platform for Forced Migration Studies unter dem Titel: „Responsibility in forced migration studies: ethics, safety, security“ im Bonner Universitätsforum statt. Die Veranstaltung brachte Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich gemeinsam mit aktuellen ethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, die sich im Forschungsprozess stellen – von der Datensensibilität über Forschungsethik bis hin zur Sicherheit der beteiligten Personen und Communities. Nach Inputs durch die Veranstalter*innen fand eine moderierte Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen statt: Dr. Galina Selivanova (FIW, Universität Bonn) Dr. Jana Kuhnt (German Institute ofDeveleopment and Sustainabilty (IDOS)) Nadine Kollmeyer (Forschungsreferentin Ethik, Universität Bonn).
Die Diskussion war geprägt von einer offenen und kritischen Reflexion über die Verantwortung, die Forschende in einem zunehmend politisierten Feld wie der Migrationsforschung tragen – sowohl individuell als auch institutionell. Ein zentraler Aspekt war die Frage nach Machtverhältnissen innerhalb des Forschungsprozesses und der Notwendigkeit, forschungsethische Standards konsequent und kontextsensibel anzuwenden. Thematisiert wurden auch konkrete Herausforderungen im Umgang mit sensiblen Daten, der Schutz von Interviewpartnerinnen sowie die Rolle von Forscher*innen als potenzielle Mittler*innen oder sogar politische Akteur*innen. Im Anschluss an die Paneldiskussion lud die Veranstaltung zu einem offenen Austausch ein. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und sich über bestehende Spannungsfelder in der Forschung auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass ein kontinuierlicher Dialog über ethische Fragen, aber auch über institutionelle Rahmenbedingungen notwendig ist, um Forschung in diesem sensiblen Bereich verantwortungsvoll zu gestalten.
Am 06. November 2025 fand der 6. Roundtableder Bonn Platform for Forced Migration Studies unter dem Titel: „Migration leben – Demokratie gestalten – Gemeinschaft(en) stärken“ im Bonner Migrapolis statt. Die Veranstaltung brachte Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich darüber auszutauschen wie Migration Städte, Dörfer und Nachbarschaften prägt und dabei neue Fragen, Erfahrungen und Herausforderungen mit sich bringt. Dabei ist Migration nur eine Facette gesellschaftlicher Vielfalt, welche neue Perspektiven auf grundlegende Fragen von Zugehörigkeit und demokratischem Miteinander mit sich bringt. Wir verstehen Migration als Chance für Demokratie und als Anstoß, voneinander zu lernen und gesellschaftliches Zusammenleben immer wieder neu zu gestalten. Gemeinsam wollen wir erkunden, wie demokratische Erfahrungen im lokalen Migrationskontext sichtbar und nutzbar gemacht werden können – als Ressource für eine lebendige und widerstandsfähige Demokratie. Hiermit möchten wir Wissenschaftler*innen aller Disziplinen und Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäreForschungseinrichtungen, Think Tanks), Praktiker*innen ausNichtregierungsorganisationen, Vereinen, Politik oder Stadtverwaltung sowie Vertreter*innen von migrantischen Selbstorganisationen herzlich zu unserem sechsten Runden Tisch einladen. Wir möchten uns über Erfahrungen lokaler Demokratiegestaltung im Migrationskontext (und darüber hinaus) austauschen und u.a. folgenden Fragen nachgehen:
- Was können wir aus dem (post)migrantischen Miteinander lernen, um Vielfalt als gesellschaftliche Stärke zu begreifen?
- Welche Herausforderungen begegnen uns aktuell in der Gestaltung lokaler Demokratie?
- Wie können Erfahrungen aus Migrationskontexten genutzt werden, um demokratische Gemeinschaft(en) vor Ort zu stärken?
Wir sind eine Initiative der Universität Bonn, des Bonn Centre for Conflict Studies (bicc) und des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.. Ziel der Runden Tische ist es, Bonner Stakeholder zu den Themen Flucht und Migration zusammenzubringen, und eine Plattform für Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und gemeinsames Lernen zu bieten. Mit seinem interaktiven Charakter möchten die Runden Tische Teilnehmende dazu ermutigen, eigene Themen einzubringen und in Dialoge einzutreten.
Weiterführende Veranstaltungen:
Panel zum Thema: Ko-Produktion von Wissen zu Flucht und Aufnahme im lokalen Raum
Diskussion am Beispiel einer Bonner Initiative
Angesichts der Komplexität von Fluchtprozessen und der starken Machtasymmetrie in diesem Bereich erfordert die Forschung eine transdisziplinäre Herangehensweise, die den Austausch zwischen Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen und außerakademischen Akteuren sucht und die gemeinsamen Wissensproduktionen in den Vordergrund rückt. Was sind drängende Forschungsfragen? Wie forschen wir ohne Schaden anzurichten? Wie gestalten wir einen gegenseitigen Zugang zu Wissensbeständen? Wir gehen davon aus, dass der lokale Raum besonders geeignet ist, um derartige Fragen kollaborativ anzugehen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass persönliche Begegnungen im lokalen Raum Verständnisprozesse fördern und gemeinsame soziale Verbindungen erleichtern. Zum anderen verfügen Kommunen über wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten von Aufnahmeprozessen und sie sind häufig Vorreiter bei der Erarbeitung neuer Ansätze im Umgang mit Migrationsbewegungen. So liegt es nahe, dass sich gerade an der Schnittstelle von Stadtforschung, Citizenship Studies und (Flucht- )Migrationsforschung Konzepte wie „Local Citizenship“ oder „Urban Solidarities“ entwickelt haben, die zeigen, dass es Begrifflichkeiten für das (postmigrantische) Miteinander vor Ort braucht. Hier entsteht Potenzial, Wissensnischen zu überwinden und in neuen Assoziationen Wissen zu produzieren (vgl. Hansen 2022). Der Prozess der Ko-Produktion ist von der gemeinsamen Überwindung von Machtverhältnissen geprägt und generiert gleichzeitig Formen des Wissens, die durch die bereits bestehenden Schnittstellen in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik gut eingespeist werden können. Am Beispiel der Bonner Initiative „Platform ForcedMigration Studies“ diskutieren wir, welches Potenzial der lokale Raum für die Ko-Produktion von Wissen zu Flucht und Aufnahme birgt. Uns interessiert, welche Gelingensbedingungen und Herausforderungen aus Sicht von Akteuren aus Wissenschaft, Kommune und Zivilgesellschaft bestehen und wie kooperatives Lernen und Reflektieren ermöglicht werden kann. Diskutant*innen:
- Elisabeth Kirndörfer, Universität Bonn
- Jure Leko, Bonner Institut Für Migrationsforschung Und Interkulturelles Lernen e.V.
- Mila Brill, TH Köln
Weitere Infos hier.
E-Mail-Liste
Kontakt
Um sich über das Projekt auszutauschen und über weitere Aktivitäten zum Thema Flucht und Migration in Bonn zu informieren, haben wir eine Mailingliste eingerichtet, die aktuell etwa 100 Personen umfasst. Bitte tragen Sie sich unter folgendem Link ein: https://listen.uni-bonn.de/wws/subscribe/bonnplatform-forcedmigration?previous_action=info
Kontakt: Dr. Maria Ullrich
Dr. Maria Ullrich
Raum 1.102
Heussallee 18-24
53113 Bonn