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Termin: 18.07.2018 Uhrzeit: 18:00 - 19:30 ( Mittwoch )

Ungleichheit und asymmetrische Abhängigkeiten: Zu einer soziologischen Theorie

Reihe: Perspektiven der Moderne
Referent/in: Rudolf Stichweh
Inhalt:

Referent: Rudolf Stichweh, FIW, Universität Bonn

Abstract:

Am Ende einer Vorlesungsreihe, die sich auf soziale Ungleichheit, ihre Formen und Ursachen, aber in einem der Vorträge, auch auf moderne Formen der Sklaverei, konzentriert hat, wird diese Vorlesung versuchen, Ungleichheit und asymmetrische Abhängigkeiten systematisch miteinander zu vergleichen. Die moderne Gesellschaft setzt seit dem 18. Jahrhundert auf Gleichheit und Freiheit als zentrale Werte, hinsichtlich deren sie erwartet, dass sie in ihrer Entwicklung der Realisierung dieser Werte näherkommt. Und sie scheitert vielfach in beiden Hinsichten, macht die Erfahrung, dass Ungleichheiten zunehmen und asymmetrische Abhängigkeiten überall zu beobachten sind, obwohl die Gesellschaftsstruktur eigentlich auf Individualität unter Vermeidung von Abhängigkeiten gegründet ist. Der Vortrag wird eine Antwort darauf suchen, warum diese Misserfolge so systematisch auftreten. Er wird eine Skizze einer Theorie asymmetrischer Abhängigkeiten vorlegen und der Frage nachgehen, durch welche sozialen Strukturen diese beiden Hinsichten, Ungleichheit und asymmetrische Abhängigkeit, miteinander verknüpft sind.

 

 

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Die Vorträge des FIW können für das Zertifikat für Internationale Kompetenz (Komponente D2) angerechnet werden.

 

Öffentliche Veranstaltung: Ja
Öffnungszeit: 17:45
Ort: Bonner Universitätsforum
Adresse: Heussallee 18-24
Raum: großer Saal (Raum 0.109)
Weitere Informationen: https://www.fiw.uni-bonn.de/perspektiven-der-moderne
Veranstalter: Forum Internationale Wissenschaft
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