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Termin: 29.11.2017 Uhrzeit: 18:00 ( s.t. ) - 19:30 ( s.t. ) ( Mittwoch )

Religion an der Grenze: Zur Rolle der Religionspsychologie in der Geschichte der Religionsforschung

Reihe: Perspektiven der Moderne
Inhalt:

Grenzen_Religion_MinibildIm 19. Jahrhundert trat eine langsam sich formierende Disziplin zur „Neubestimmung der Kompetenzen innerhalb des religiösen Feldes“ (Bourdieu) an: die Psychologie. Eine Bedingung der Möglichkeit dieser Entwicklung war die Neubestimmung der Grenzgänger selbst, der „Anormalen“. Zahlreiche Entwürfe zur Erfassung des psychisch Kranken, des Abweichenden, des Pathologischen wurden formuliert, die – stets selbst auf ganz spezifischen anthropologischen Entwürfen basierend – das Objekt heilsamer Bearbeitung neu bestimmen sollten. Gegenstand der Ausführungen ist daher einerseits die Frage nach der Geschichte der „Grenzarbeit“ (Gieryn) zwischen Psychologie und Religion, andererseits die Frage nach dem Grenzwertigen in der Religion selbst, das als solches zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung wurde. Ein Streifzug.

 

Referentin: Stephanie Gripentrog, Theologische Fakultät, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

 

 

Die Vorträge des FIW können für das Zertifikat für Internationale Kompetenz (Komponente D2) angerechnet werden.

Öffentliche Veranstaltung: Ja
Öffnungszeit: 17:45
Ort: Bonner Universitätsforum BUF
Adresse: Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Raum: Großer Saal, 0.109
Weitere Informationen: https://www.fiw.uni-bonn.de/perspektiven-der-moderne
Veranstalter: Forum Internationale Wissenschaft
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