Sie sind hier: Startseite Dokumentationen FIW Summer School 2016

FIW Summer School 2016

Bericht über die 2. Summer School des FIW

„Bridging the Gap. Soziologische Theorie und empirische Forschung“

 

 Im September hat das Forum Internationale Wissenschaft zum zweiten Mal eine Summer School veranstaltet. 1.jpgVom 06.-08. September 2016 stand mit dem Thema „Bridging the Gap. Soziologische Theorie und empirische Forschung“ eine methodologische Frage im Mittelpunkt. In der von Julian Hamann, Damien Krichewsky, Evelyn Moser, Leopold Ringel, Philipp Rückheim und Tobias Werron organisierten Veranstaltung haben 13 Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihre Forschungsprojekte hinsichtlich der Passung von Theorie, Methode und Empirie diskutiert und reflektiert. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von sechs externen Referentinnen und Referenten, deren Expertise der Vielfalt soziologischer Forschung in theoretischer, empirischer und methodischer Hinsicht entspricht: Sina Farzin (Universität Hamburg), Christine Moritz (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Gunnar Otte (Universität Mainz), Jo Reichertz (Universität Duisburg-Essen), Annette Schnabel (Universität Düsseldorf), Werner Vogd (Universität Witten/Herdecke).2.jpg

 

Die Summer School konnte jene gering institutionalisierten und oft intuitiv bleibenden Praktiken sichtbar machen, die beispielsweise mit der Auswahl bestimmter Methoden, mit der Entscheidung für konkrete Theorien oder mit der Verbindung von Gegenständen mit spezifischen Analyseperspektiven verbunden sind. Nach einem kurzen Input der einzelnen Referentinnen und Referenten fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Arbeitsgruppen zusammen, die in aufeinanderfolgenden Durchgängen von verschiedenen Referentinnen und Referenten intensiv betreut wurden. Produktiv war diese Beratung, weil sie die beachtliche inhaltliche Diversität der behandelten Forschungsprojekte überbrücken und auf gemeinsame methodologische Fragestellungen abstellen konnte. Reichte die inhaltliche Spannbreite von der Materialität von Organspendeausweisen bis zur Funktion schottischer Sezessionskonflikte, so gruppierten sich die methodologischen Fragen entlang von drei Schwerpunkten:3.jpg 1) Fragen nach der Verbindung von Mikro-Makroebenen, 2) Fragen nach der Abmessung und Begrenzung von Feldern oder Systemen, 3) Fragen nach der Logik von Situationen und Praktiken. Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre der drei Tage wurde aufgelockert durch ein geselliges Rahmenprogramm, dessen Höhepunkt das gemeinsame Grillen im Garten des FIW war.

 

 

 

 

Zum Programm der FIW Summer School 2016

 

Artikelaktionen