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Bonn. International & Nachhaltig. Was machen wir daraus?

Session im Rahmen des BarCamp Bonn am 28.02.2015

Dr. Maria Hohn-Berghorn (Liaison Office Internationale Wissenschaft der Stadt Bonn) und Björn Müller-Bohlen boten im Rahmen 1. BarCamp Bonn eine Session mit dem Titel "Bonn. International & Nachhaltig. Was machen wir daraus?" an.

Nachdem sich am Morgen genügend Interessentinnen und Interessenten fanden und der Sprung ins Programm geschafft war, fanden sich 18 Teilnehmende zu dieser Session ein. Dass ausgerechnet jener ehemalige Club-Raum der früheren rheinland-pfälzischen Landesvertretung unser Sessionraum wurde, sorgte für eine erstes Schmunzeln.

Zum Einstieg versuchten Maria Hohn-Berghorn und Björn Müller-Bohlen mit einem um einige Zahlen und Fakten angereicherten Schnelldurchlauf durch das 'Internationale Cluster' Bonns, eine gemeinsam Verständigungsgrundlage zu schaffen. Wie viel Wissen, Expertise und Potentiale in Bonn zu finden sind, wurde hinreichende deutlich. Maria Hohn-Berghorn erläuterte vor diesem Hintergrund auch den Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zwischen  der Stadt Bonn und der Universität Bonn, die vom  Liaison Office Internationale Wissenschaft und dem Ressort Strategische Partnerschaften getragen und ausgestaltet wird.


Wie gehen wir mit diesem 'Internationalen Layer' in unserer Stadt um?

session_3.jpg Diese Frage war Ausgangspunkt für die gemeinsame Diskussion. Stehen sonst Aspekte nach einer gelungenen Vernetzung der in Bonn ansässigen internationaler Organisationen mit lokalen wissenschaftlichen Institutionen oder Kooperationen in den für Bonn typischen Themenbereichen (wie z.B. Klima, Nachhaltigkeit, Biodiversität, Internationale Zusammenarbeit) im Mittelpunkt der Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft, lag der Schwerpunkt der Session-Diskussion eindeutig auf sozialen und kulturellen Aspekten. Vielleicht kann man die Dimensionen der Beiträge mit folgenden Fragen zusammenfassen:

  • Was haben wir als Bürgerinnen und Bürger von der Präsenz jener Organisationen und ihrer Mitglieder?
  • Wie müssten wir Bonn gestalten, um die Vielfalt des 'internationalen Bonn' sichtbar und erlebbar zu machen.
  • Wie können wir  eine bessere Willkommenskultur leben?
  • Welche bestehenden Initiativen gibt es schon und wie bringt man diese zusammen?

 

session_2.jpg Sicherlich wäre es hilfreich gewesen, detaillierter von den Aktivitäten und Ansätzen von Stadt und FIW zu berichten. Doch der hohe Mehrwert der Barcamp-Session lag eindeutig im Dialog. Wie viel Gesprächsbedarf besteht und wie schnell 45 Minuten vergehen können, zeigte sich daran, dass das Thema 'Bonn als Stadt der Nachhaltigkeit' völlig ausgeklammert bleiben musste.

 

Im Ergebnis konnten wir festhalten:

  • Die Relevanz des 'Internationalen Layers' und die damit verbundenen Zukunftschancen werden oftmals unterschätzt.
  • Es muss einen weiteren Austausch, eine breitere Diskussion und Vernetzung der bestehenden Akteure geben. Einen Grundstein hierfür legten die Teilnehmenden selbst.
  • Neue Technologien und weitere Plattformen sind nicht zwangsläufig die Lösung. Zuallererst sind klare Ziele und eine adressatengerechte Kommunikation angesagt.
  • Es muss eine Instanz geben, die sich dieser Fragen annimmt und die Ideen und Kräfte bündeln kann.

Das FIW und das Liaison Office wollen diesen Prozess mit unseren Möglichkeiten gerne unterstützen.

Vielen Dank für Euer Engagement.

 

 

 

 

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