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PD Dr. Christine Weinbach

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, DFG-Projekt mit eigener Stelle

Foto Chr. WeinbachForum Internationale Wissenschaft
Abteilung Demokratieforschung (Prof. Dr. Rudolf Stichweh)
Heussallee 18-24
D-53113 Bonn

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Christine Weinbach hat Soziologie, Philosophie und Soziale Arbeit und Erziehung an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg studiert. 2001 wurde sie an der Universität Bielefeld mit einer Dissertation zur Integration der Kategorie Geschlecht in die Luhmann’sche Systemtheorie an der Fakultät für Soziologie zur Dr. rer. soc. promoviert. 2013 erfolgte die kumulative Habilitation „Von Citizenship zum Contractualism. Askriptive Attributionsmuster im Politiksystem der funktional differenzierten Gesellschaft“ mit der Verleihung der Venia legendi in Soziologie durch die WISO-Fakultät der Universität Potsdam. Seit 2013 ist sie dort Privatdozentin.
 
Die beiden Qualifikationsarbeiten verweisen auf ihre Forschungsschwerpunkte, die Systemtheoretisierung der Kategorie Geschlecht sowie die empirische Rekonstruktion von Inklusionsrollen des Politiksystems der funktional differenzierten Gesellschaft. 
 
Ihr aktuelles, von der DFG gefördertes Forschungsprojekt „Die Kita als wohlfahrtsstaatlicher Baustein im Welfare State der funktional differenzierten Gesellschaft“ verschränkt die beiden Forschungsstränge am Beispiel einer gesellschaftspolitisch relevanten Fragestellung: In geschlechtersoziologischer Perspektive interessiert es sich für Prozesse der De-Konstruktion von Geschlecht durch das neoliberale Wohlfahrtsstaatsregime. In differenzierungstheoretischer Perspektive untersucht das Projekt die Kategorie Geschlecht im Kontext von Leistungsbeziehungen zwischen dem Wohlfahrtsstaat als einer Teilfunktion des Politiksystems, der Kita als einer Organisation im Erziehungssystem und dem Sozialsystem Familie. 
 

 

 

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