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Abteilung für Demokratieforschung

Inklusion, Differenzierung, Responsivität

Zu einer politischen Soziologie demokratischer und autoritärer politischer Regimes in der Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts

Forschungsprogramm Abteilung Demokratieforschung

Die Abteilung Demokratieforschung des FIW untersucht in vergleichender Perspektive die Diversität demokratischer und autoritärer politischer Regimes in der gegenwärtigen Weltgesellschaft.  Folgende Fragen stehen im Vordergrund der Forschung:

1 Inklusion als Schlüsselprozess in der Ausdifferenzierung aller Funktionssysteme der Moderne und das Zusammenspiel individueller und kollektiver Formen von Inklusion, das die Entstehung moderner Formen des Politischen charakterisiert.

2  Die Innendifferenzierung politischer Systeme als die Herausbildung der Eigenkomplexität (‚milieu intérieur‘) moderner politischer Systeme – und zwar als Institutionenbildung (horizontale Differenzierung in Subsysteme), vertikale Differenzierung in Entscheidungsebenen (lokal bis global), funktionale Differenzierung von Sachthemen und Genese der Formen politischer Öffentlichkeit.

3 Die laufende Evolution des Politischen, die sich in der Form politischer Ereignisse (Kategorien politischer Ereignisse von Repetition bis Diskontinuität) vollzieht.

4 Die Varianten demokratischer politischer Systeme und die historischen und soziokulturellen Bedingungen ihrer Entstehung und Differenzierung.

5 Die Varianten autoritärer politischer Systeme und die Werte, Normen und Leistungsansprüche, in denen diese sich abzusichern versuchen.

6 Das Politische als Wissensordnung und die Formen des Wissens, Professionen und Rollen, auf die diese sich stützt.

7 Die Umwelt der anderen Funktionssysteme und das Reaktionsspektrum von Responsivität bis Selbstlimitation, dessen Ausbildung die politische Welt der Moderne bestimmt.

Zur Langfassung des Forschungsprogramms (Stand 2016)

Zum Forschungsprogramm (Stand 2013)

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