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Neuer geschäftsführender Direktor am FIW

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Zum 1. März 2020 übernahm Prof. Dr. David Kaldewey, Leiter der Abteilung Wissenschaftsforschung, das Amt des geschäftsführenden Direktors von Prof. Dr. Rudolf Stichweh, Leiter der Abteilung Demokratieforschung.

Neuer geschäftsführender Direktor am FIW

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Zum 1. März 2020 hat David Kaldewey das Amt des geschäftsführenden Direktors des FIW übernommen. Er freut sich darauf, in dieser Funktion mit verschiedenen Kooperationspartnern über mögliche Zukünfte des FIW im Kontext der sich gegenwärtig neu strukturierenden Exzellenz-Universität Bonn ins Gespräch zu kommen. Mögliche Projekte, um die es dabei gehen wird, thematisieren beispielsweise die gegenwärtigen Herausforderungen der Internationalisierung in Forschung und Lehre, Fragen der soziokulturellen Diversität im globalen Vergleich sowie die gesellschaftliche Relevanz und das sich verändernde Selbstverständnis der Sozial- und Geisteswissenschaften in der Universität des 21. Jahrhunderts. Mit diesen und weiteren Themen wird auch das gesellschaftstheoretische Forschungsprogramm des FIW weiterentwickelt, in dessen Zentrum die vielfältigen und komplexen Beziehungen zwischen den globalen Funktionssystemen der Politik, der Wissenschaft und Religion stehen.

Rudolf Stichweh, der als Gründungsdirektor seit 2012 auch das Amt des geschäftsführenden Direktors innehatte, kontinuiert seine wissenschaftliche Arbeit an der Universität Bonn als Senior Professor für Soziologie. Am FIW leitet er für weitere drei Jahre die Abteilung Demokratieforschung, darüber hinaus forscht er als PI am Bonner Exzellenzcluster Beyond Slavery and Freedom. Die Demokratieforschung setzt ihre vergleichende Arbeit zu demokratischen und autoritären Systemen in der Welt des 21. Jahrhunderts fort und wird die Ergebnisse im Lauf des nächsten Jahres in zwei Büchern dokumentieren; im Rahmen des Exzellenzclusters arbeitet Rudolf Stichweh an einer historischen Theorie asymmetrischer Abhängigkeiten in menschlichen Gesellschaften und verknüpft dies mit Arbeiten zur Theorie und Geschichte gesellschaftlicher Ungleichheit. Er setzt seine Forschungwn zu Weltgesellschaft und der Genese funktionaler Differenzierung fort und beginnt mit Anna L. Ahlers, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin (und Fellow am FIW) ein Forschungsprojekt The Merton Project: Science and Political Regimes in the 21st Century.

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