One Two
Sie sind hier: Startseite Aktuellmeldungen Kollektionen 21.11. Individuelle und kollektive Inklusion in Demokratien und Autokratien des 21. Jahrhunderts [Perspektiven der Moderne]

21.11. Individuelle und kollektive Inklusion in Demokratien und Autokratien des 21. Jahrhunderts [Perspektiven der Moderne]

Am 21. November findet der zweite Vortrag in unserer Reihe ›Perspektiven der Moderne: Soziologie politischer Systeme der Gegenwart‹ statt: Professor Stichweh vom Forum Internationale Wissenschaft wird über Inklusion sprechen.

21.11. Individuelle und kollektive Inklusion in Demokratien und Autokratien des 21. Jahrhunderts [Perspektiven der Moderne]

Soziologie politischer Systeme der Gegenwart

Gerne möchten wir Sie sehr herzlich zum zweiten Vortrag unserer Reihe ›Perspektiven der Moderne: Soziologie politischer Systeme der Gegenwart‹ einladen. Am 21.11. wird Professor Stichweh vom Forum Internationale Wissenschaft einen Vortrag mit dem Titel ›Individuelle und kollektive Inklusion in Demokratien und Autokratien des 21. Jahrhunderts‹ halten. Wie immer findet der Vortrag am Mittwochabend um 18 Uhr s.t. statt. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Apéro ein.

Abstract: Der Vortrag wird mit Bezug auf die ‚Inklusionsrevolutionen‘ des 18.-21. Jahrhunderts die Genese und die Formen der Inklusion (= Einbeziehung, Partizipation, Adressierung) in politischen Systemen der Moderne skizzieren. Es geht zunächst um das Konzept und die Strukturen politischer Individualität. Wenn die Erwartung und die Chance politischer Inklusion in der Moderne zunächst an Individuen adressiert wird, stellt sich danach um so dringlicher die Frage, welche politischen Kollektive mit dieser Vorstellung des Vorrangs politischer Individualität vereinbart werden können. Weiterhin sind Inklusionsrollen näher zu bestimmen, insb. Publikumsrollen, in denen man hauptsächlich als Beobachter des Politischen fungiert, und andererseits Leistungsrollen, in denen man an operativen Vollzügen im Kern des politischen Systems beteiligt ist. Wie trennt man diese Rollentypen voneinander? Ist diese Trennung von Rollentypen mit der Idee der Demokratie vereinbar, und wie sehen die Muster politischer Inklusion in verschiedenen Varianten moderner politischer Systeme aus? Wie unterscheiden sich populistische, aristokratische, demokratische, autoritäre und totalitäre politische Systeme mit Blick auf die Gestaltung der Formen politischer Inklusion?

 

 

Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, Raum 0.109

21. November, 18 Uhr s.t.

Die Vorträge des FIW können für das Zertifikat für Internationale Kompetenz (Komponente D2) angerechnet werden.

Zugeordnete Kategorie(n): ,
Artikelaktionen