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25.7. Bin Ladens Tod und Merkels Freude. Zur transskalaren Diskursanalyse globaler Hegemonie [Kolloquium]

Am 25.07. diskutieren wir mit David Adler von der Universität Oldenburg über die performative Dimension politischer Hegemonie.

Das FIW Kolloquium ist öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Das Kolloquium findet von 12.30-14 Uhr im FIW, Heussallee 18-24, Raum 0.207 (Erdgeschoss im Altbau) statt. Weil das Kolloquium in diesem Semester als Brownbag-Sessions stattfindet, bitten wir bis zum 24.07. um eine unverbindliche Anmeldung bei Julian Hamann (hamann@uni-bonn.de).

 

Zum Programm des FIW-Kolloquiums im Sommersemester 2017

 

Bin Ladens Tod und Merkels Freude. Zur transskalaren Diskursanalyse globaler Hegemonie
Abstract

Während Hegemonie in den Internationalen Beziehungen aber auch in anderen Disziplinen üblicherweise vor allem als eine Makroformation verstanden wird, schlage ich vor, eine mikrosoziologische Erweiterung der Untersuchung von Hegemonie vorzunehmen und die Analyse von Hegemonie so um eine performative Dimension zu erweitern. Dies soll an zwei miteinander verwobenen Fällen verdeutlicht werden: 1. Dem internationalen Diskurs, der sich unmittelbar im Anschluss an die Tötung Osama Bin Ladens 2011 entsponnen hat und 2. der medialen Debatte um Merkels Äußerung der Freude in ihrer Stellungnahme zum Tod Bin Ladens. Für die Analyse werden Aussagen über verschiedene diskursive Ebenen verfolgt und ihre (De-)Kontextualisierung in den Blick genommen. Eine solche "transskalare" Analyse hilft, zu verstehen, wie sich Hegemonie durch eine Pluralität von Interessen und Perspektiven hindurch formiert und in welcher Dynamik sich dominante Problematisierungsweisen medienvermittelter politischer Debatten herausbilden.

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