Sie sind hier: Startseite Aktuellmeldungen Kollektionen 13.11. Implizite Medialität: Zum Verhältnis von Religion und Medien in der digitalen Kultur

13.11. Implizite Medialität: Zum Verhältnis von Religion und Medien in der digitalen Kultur

Der dritte Vortrag aus der Reihe "Perspektiven der Moderne" wird von Christoph Ernst von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gehalten und gibt einen Einblick in die weit zurückreichende Beziehung zwischen dem Nachdenken über ›mediale‹ Vermittlungsprozesse und religiösen Diskursen.

13.11. Implizite Medialität: Zum Verhältnis von Religion und Medien in der digitalen Kultur

Das Programm der Reihe

Die Vortragsreihe ›Perspektiven der Moderne‹ findet am Forum Internationale Wissenschaft seit 2013 jedes Semester zu einem anderen Thema statt. Dieses Sommersemester wird die Reihe von der Abteilung für Wissenschaftsforschung organisiert und widmet sich der ›Medien – Religion – Geschichte: Moderne Konfigurationen‹.

 

Am 12. November findet der dritte Vortrag der Reihe mit einem Beitrag von Christoph Ernst der Universität Bonn zum Thema "Implizite Medialität: Zum Verhältnis von Religion und Medien in der digitalen Kultur" statt.

Wie immer finden alle Vorträge mittwochs um 18 Uhr im großen Saal des Bonner Universitätsforums, Heussallee 18-24, statt. Die Vorträge des FIW können für das Zertifikat für Internationale Kompetenz (Komponente D2) angerechnet werden.

 

Abstract: 
Der Vortrag gibt einen Einblick in die weit zurückreichende Beziehung zwischen dem Nachdenken über ›mediale‹ Vermittlungsprozesse und religiösen Diskursen. Während diese Geschichte häufig so geschrieben wird, dass man nach den Veränderungen religiöser Kommunikation durch die Einführung neuer Medien fragt, geht der Vortrag den umgekehrten Weg. Diskutiert wird die religiöse Grundierung zeitgenössischer Vorstellungen einer ›digitalen Kultur‹ – insbesondere das Bestreben, das Wirken von computerbasierten digitalen Technologien als ein ›implizites‹ zu konzipieren. Aufbauend auf einem Überblick über Schlüsselideen der Medientheorie, in dem auch der Begriff der ›Medialität‹ sowie Querbeziehung zu religiösen Vorstellungen zur Sprache kommen, werden dann schlaglichtartig Konzepte aus der jüngeren Geschichte des Computings wie die des ›Ubiquitären Computings‹, einer artifiziellen Superintelligenz sowie aktuelle Assoziationen rund um die bevorstehenden Veränderungen durch Quantencomputer beleuchtet.

 

 

Artikelaktionen