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11.7. Die Besetzung von Professuren an deutschen Universitäten [Kolloquium]

Am 11.7. diskutieren wir mit Maren Klawitter vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung ihre Dissertation, in der sie verschiedene Elemente der Auswahl von ProfessorInnen an deutschen Universitäten aus einer organisationssoziologischen Perspektive untersucht hat.

Das FIW Kolloquium ist öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Das Kolloquium findet von 12.30-14 Uhr im FIW, Heussallee 18-24, Raum 0.207 (Erdgeschoss im Altbau) statt. Weil das Kolloquium in diesem Semester als Brownbag-Sessions stattfindet, bitten wir bis zum 10.07. um eine unverbindliche Anmeldung bei Julian Hamann (hamann@uni-bonn.de).

 

Zum Programm des FIW-Kolloquiums im Sommersemester 2017

 

Die Besetzung von Professuren an deutschen Universitäten. Empirische Analysen zum Wandel von Stellenprofilen und zur Bewerber(innen)auswahl
Abstract

Der Vortrag basiert auf einer Dissertation, die verschiedene Elemente der Auswahl von Professoren an deutschen Universitäten aus einer organisationssoziologischen Perspektive behandelt. Im ersten Teil der Dissertation wurde empirisch untersucht, inwiefern sich die veränderten Anforderungen an Universitäten im Zuge des institutionellen Wandels im Hochschulsektor auch in Anforderungen an zu besetzende Professuren widerspiegeln. Dafür wurde eine quantitative Inhaltsanalyse von Stellenausschreibungen für Professuren aus drei Jahrgängen (1995, 2003, 2012) der Wochenzeitung "Die Zeit" durchgeführt. Im zweiten Teil der Dissertation steht die Rolle der Anforderungen aus Ausschreibungstexten für die Auswahl von Professoren im Fokus. Dabei stellt die Vermutung, dass Ausschreibungsprozesse als Element der Formalstruktur von Universitäten nur lose mit dem eigentlichen Auswahlprozess von Professoren auf der Aktivitätsebene gekoppelt sein könnten, den Ausgangspunkt dar, um die Bedeutung der Ausschreibungsanforderungen zu hinterfragen. Empirisch stützt sich dieser Teil auf leitfadengestützte Expertinneninterviews mit Gleichstellungs- und Berufungsbeauftragten.

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