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5. DAAD-Sommeruniversität des FIW 2018: "Politik und Religion"

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Bereits zum fünften Mal veranstaltet das FIW in Kooperation mit dem DAAD eine Sommeruniversität - dieses Jahr zum Thema "Politik und Religion".

Vom 13. bis zum 16. Juli  2018 werden rund 20 Lektorinnen und Lektoren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) über das Thema „Politik und Religion in der Weltgesellschaft des frühen 21. Jahrhunderts“ diskutieren. Die Sommeruniversität bietet den in der ganzen Welt verteilten DAAD-Lektorinnen und -Lektoren die Möglichkeit, über die Bedingungen und Kontingenzen ihrer Arbeit zu reflektieren.

Die Leitfrage der Sommeruniversität ist die nach den Varianten der Beziehung der beiden Funktionssysteme Religion und Politik: Haben wir es mit symmetrischen oder mit asymmetrischen Beziehungen zu tun? Handelt es sich bei symmetrischen Beziehungen eher um Beziehungen der wechselseitigen Anerkennung von Religion und Politik oder geht es um wechselseitige Indifferenz? Wie sehen asymmetrische Lösungen aus, wie entstehen sie und wie bleiben sie über längere Zeiträume stabil? Zu untersuchen sind dabei sowohl Formen des Staatskirchentums als auch Theokratien, in denen auch in der Politik ein religiöses Letztentscheidungsrecht gilt, und schließlich Situationen, die durch religiöse Pluralität gekennzeichnet sind. Ein zentraler Gegenstand wird außerdem sein, wie die fundamentale Bipolarität des gegenwärtigen Staatensystems - Demokratie und Autoritarismus - mit der religiösen Umwelt des Politischen zusammenhängt.

Dabei teilt sich die Sommeruniversität in vier Module, die jeweils durch einen Mitarbeiter des FIW vorgestellt werden: "Kolonialgeschichtliche Perspektiven auf Religion und Politik" (Prof. Dr. Adrian Hermann), "Ethno-religiöser Nationalismus in der indischen Demokratie" (Dr. Damien Krichewsky), "Religion und Populismus" (Dr. Giovanni Maltese) und "Religion und die politische Leitunterscheidung von Demokratie und Autoritarismus" (Prof. Dr Rudolf Stichweh).

Zum ausführlichen Programm

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