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Neues FIW Working Paper erschienen

Als 16. FIW Working Paper ist im Juli ein Aufsatz von Pascal Goeke & Evelyn Moser zum Thema "Transformative foundations: Elements of a sociological theory of organized philanthropic giving" erschienen. Das Working Paper kann als PDF heruntergeladen werden.

Wir freuen uns, das 16. FIW Working Paper präsentieren zu können: 
"Transformative foundations: Elements of a
sociological theory of organized philanthropic giving"
 von Pascal Goeke & Evelyn Moser, Universität Bonn und Forum Internationale Wissenschaft.

Bei den FIW Working Paper handelt es sich um begutachtete Aufsätze aus der laufenden Forschung des FIW. Ziel ist es, einen Einblick in unsere Arbeit zu gewähren und unsere Forschungen zu einem frühen Zeitpunkt zur Diskussion zu stellen.

Das aktuelle sowie alle vorherigen Working Paper können hier heruntergeladen werden.

 

Abstract: 

Gemeinnützige Stiftungen sind in den letzten beiden Dekaden nicht allein zahlreicher und wohlhabender, sondern auch ambitionierter geworden. Statt vorentschiedene
Gemeinwohlideen lediglich finanzieren zu wollen, treten sie mit transformativen Agenden auf. Diese Verschiebungen wurden in zahlreichen Fallstudien untersucht, von einer
Beratungsliteratur unterstützt und erfuhren sowohl Lob als auch Kritik. Die soziologische
Organisationstheorie blieb jedoch auffallend still. Um diese Lücke zu schließen, skizziert der Beitrag eine soziologische Organisationstheorie der Satzung, die besonders auf die
Widersprüche und Herausforderungen einer transformativen Philanthropie achtet. Der
Entwurf beginnt mit einer Sichtung und Ordnung der Forschungsliteratur und kombiniert
anschließend Mauss’ Gabentheorie mit Schlüsselkonzepten der Organisationstheorie
(hauptsächlich Ressourcenabhängigkeitsansatz und Legitimität). Aus dieser Sicht erscheinen Satzungen als relativ ressourcenunabhängige Organisationen, die sich zum Zwecke der Zielerreichung in wenigstens drei Dimensionen um Legitimität mühen müssen: In Bezug auf die initiale Satzungsgabe, in Bezug auf ihre Position in Demokratien und bezüglich der angestrebten Wirkungen, die mit den Gabenprogrammen der Satzung ausgelöst werden sollen.
 

 

 

 

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